Öffentliche Ortschaftsratsitzung vom 24. September

Wie man der Tagesordnung entnehmen kann, war in der gutbesuchten Sitzung die Notunterkunft kein Thema. Einzigst bei der Vorstellung des Kriminalitätsberichts 2013 fiel von der Polizei der Satz, daß es zu keinerlei Vorfällen im Umfeld der Notunterkunft gekommen ist. Meine sofortige Wortmeldung wurde leider abgeblockt.

Danach konnte ich aber den Polizisten unter vier Augen ansprechen. Mein Fall war ihm bekannt, jedoch nicht die sexuelle Belästigung. Man wolle aber nicht die Bevölkerung beunruhigen.

Vor einiger Zeit hatte ich die Polizei und den Ortschaftsrat angeschrieben, ob Kriminalitätsberichte unterdrückt werden, weil der Überfall auf mich nicht im Polizeiticker aufgetaucht ist. Auch ist es im Ticker im Umfeld der Asylheime sehr ruhig geworden, obwohl sie aus allen Nähten platzen. Im Frühjahr gab es dort fast täglich Diebstähle, Überfälle oder Einbrüche. Eine Antwort bekam ich leider nicht. Die brauche ich auch nicht mehr.

Glaubt die Polizei wirklich, daß sie mit Lügen und Unterdrückung von Informationen Sicherheit schafft? Das mag vielleicht sein, wenn wir nur eine temporäre Kriminalitätsspitze haben. Sollte es aber ein Trend sein, geht der Schuß nach hinten los. Welche Achtung hat man vor dem Hüter von Recht und Ordnung, wenn er keine Glaubwürdigkeit mehr genießt?

Protokolle der Sitzungen werden übrigens seit einem Jahr auch nicht mehr veröffentlicht.

Abschließend noch ein interessantes Video einer Bürgerversammlung in Duisburg zum Thema Asylheim. Mir misfällt der Satz „Die Polizei hat nichts gemacht, hat die Frau laufen gelassen“

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