Bericht zur dritten Demo vom 17. September.

Im Vergleich zur letzten Demo war diese relativ ereignislos. Mit repariertem Schild ging es an einem sonnigen Tag wieder los.

Erst bin ich an zwei Damen vorbeigelaufen. Diese haben mich dann bemerkt und die Jüngere rief hinter mir her. „Sie sind aber mutig!“ Da wollte ich dann wissen, ob sie das bejahend oder ablehnend gemeint hatte. Darauf meinte sie, das das fast an Wahnsinn grenzen würde, in der Nähe des Heimes mit diesem Schild herumzulaufen. Außerdem wäre sie in dem Heim schon gewesen, und das wäre dort gar nicht schön, vor allem für die Kinder. – Das glaube ich gerne, zwei bis vier Toiletten für bis zu 150 Leute ist doch etwas dürftig. Die ältere Dame hatte mir aber beigepflichtet.

Es ist schön, daß man mit einigen Leuten noch über Pro&Contra diskutieren kann, auch wenn man gegenteiliger Meinung ist.

Etwas später bin ich dann an einer junger Mutter vorbeigekommen, die mir entgegenrief. „Kann ich mitkommen?“. Meiner freudigen Zustimmung ist sie dann aber doch nicht gefolgt, da sie in einem sozialen Beruf arbeitet und sichr vor dem Attribut „rechts“ fürchtet. Wir sind auch kurz auf das Thema Kriminalität zu sprechen gekommen. Wie sich herausstellte, hatte sie die sexuelle Belästigung, über die ich zuletzt berichtet hatte, beobachtet!

Leider mußte ich alleine weiter.

Aber eine Sache habe ich mitgenommen. Die Bürger nehmen bewußt war, daß die Ausübung unserer Grundrechte, nämlich Meinungsfreiheit und Demonstrationsrecht, mit persönlichen Gefahren verbunden ist. Und das in der angeblich freihesten Demokratie, die es je auf Deutschem Boden gegeben hat.

Etwas persönliches.

Den Blog hatte ich kurz nach der Erstellung wieder geschlossen, weil mir  von Links-Grünen Blockwarten rechtliche Schritte angedroht worden sind. Sie hatten unter anderem ein Impressum eingefordert und mich als Nazi beschimpft.

An Euch Blockwarte. Ich bin kein Nazi! Und Ihr werdet mich nicht zum Schweigen bringen! Nicht, wenn weiter:

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Bericht zur zweiten Demo am 13. September

Ermutigt durch die Resonanz der ersten Demo bin ich am Samstag, dem 13. September, wieder alleine auf die Straße.

Hier wurde ich gleich von einer jungen Dame angesprochen. Sie hatte schon ein persönlicher Erfahrung mit Asylanten in Grötzingen. Denn sie wurde abends von zweier Schutzsuchenden mit „Willst Du mit uns ficken“ angesprochen.

Laut ihrer Aussage wollte oder konnte das Ordnungsamt nichts machen, denn es sei ja nichts passiert! Muß erst etwas passieren? Das Asylantenheim ist direkt neben dem Bahnhof. Viele Frauen und Kinder sind abends und morgens dort unterwegs!

Kurz darauf ist mir eine Gruppe Jugendlicher mit größtenteils ausländischen Wurzeln in Begleitung eines Erwachsenen begegnet. Die fand meine Demo gar nicht lustig und hat mich angegriffen, mir das Schild zertrümmert und mich am Ellenbogen verletzt. Wenn das Strafverfahren abgeschlossen ist, kann ich mich vielleicht im Detail dazu äußern.

Leider wurden weder der Überfall noch die sexuelle Belästigung auf dem Polizeiticker aufgeführt. Werden mittlerweile Berichte im Kontext der zahlreichen Asylheime herausgefiltert?

Von Briefen und Blogs im Internet ändert sich nichts.

Deswegen bin ich am 11. September mit einem Schild „Kein Asylheim in Grötzingen“ und zitternden Knien  auf die Straße. Zur Info. Ich bin nicht gegen das Asylrecht oder berechtigte Asylbewerber. Aber das sind laut Statistik nur 1.1% der Bewerber! Für die hätten wir reichlich Platz. Und könnten ihnen würdige Unterkünfte anbieten, nicht vielleicht 4 Toiletten für 150 Mann.

Mehrere Bürger fanden diese Aktion  gut.

  • Ein älteres Ehepaar
  • Ein Heer mittleren Alters mit persönlicher Erfahrung in Afrika
  • Frauen mit Kindern
  • Ein Rumäne, nachdem ich ihm versichert habe, daß es mir nicht um die Ausländer geht, sondern um die Wirtschaftsflüchtlinge.
  • Ein Franzose
  • und ein paar andere

Von einem älterem Heer wurde ich jedoch als Faschist beschimpft, und wir hätten es wegen dem Krieg verdient. Zur Info. Ich bin Jahrgang 1974 – der Krieg war da schon 30 Jahre vorbei! Eine andere Person stand mir ebenfalls kritisch gegenüber, weil ja auch Kinder unter den Asylanten sind.